Der Euro, die eigentlich recht stabile Währung Europas, erlebt in letzter Zeit eine Talfahrt.
Der Kurs sinkt stetig weiter.
Erst jetzt in der KW 19 ist der Kurs von Anfangs 1,2787 Dollar auf 1,2361 gesunken.
Man muss sagen das schon seit etwa Frühjahr 2006 der Kurs nicht mehr so niedrig war.
Doch die allgemeine Meinung der Fachwelt ist sich sicher, dass man sich keine allzu große Sorgen machen bräuchte und keine Angst vor eine drohenden Inflation haben müsste.
Seit etwa einem Jahr sinkt schon der Euro – Dollar Kurs, aber erst seit etwa drei Wochen geht er rapide immer steiler abwärts.
Hauptsächlich liegt das daran, dass sich die Stimmung der Privatanlegern durch die Griechenlandkrise arg verschlechtert hat. Denn durch die Nachricht von den finanziellen Problemen Griechenlands und der angekündigten Staatshilfe durch die anderen EU-Staaten, kam es noch weitere Meldungen von Ländern denen es finanziell auch nicht gut geht. Darunter wurden Spanien, Italien und Portugal genannt, und spätestens dadurch wurde das weltweite Vertrauen in den Euro geschwächt.
Natürlich ist dies ein Zustand, bei dem man im Umgang mit dem eigenen Geld vorsichtig sein muss, was das Anlegen und Verwalten angeht.
Aber dennoch darf man nicht vergessen, dass es in der Wirtschaft und Finanzmärkten immer ein auf und ab gab. Doch schon durch das Wissen, dass durch den geringeren Euro-Kurs allein in Deutschland die Aufträge in der Industrie für den Export gestiegen sind, kann man davon ausgehen das es wohl auch wieder in Deutschland Berg aufgehen kann.
Wie sich der Euro weiterentwickelt, ist wohl noch weiterhin von den kommenden Meldungen der anderen europäischen Staaten abhängig. Somit können wir gespannt sein wie dieser Finanz-Krimi am Ende ausgehen wird.
