Januar 17th, 2012 at 14:56 by Pfennig-Kobold

Fröhliche SteckdoseHält man die Stromrechnung in den Händen, ist diese nur selten ein Grund zur Freude. Steigende Energiepreise reißen in viele Haushaltskassen ein Loch und sorgen für erstaunte Gesichter – doch das muss nicht sein. Schließlich kann man mit wenigen Tipps und Tricks in jedem Jahr hunderte von Euros sparen. Beispielsweise sollte man regelmäßig einen Blick auf seinen aktuellen Anbieter werfen – in vielen Fällen ist gar kein Anbieterwechsel, sondern nur der Abschluss eines neuen Tarifs erforderlich. Welcher Energieversorger sich im Einzelfall als günstiger Anbieter empfiehlt, hängt dabei von den Kosten pro Kilowattstunde, auch Arbeitspreis genannt, sowie der Grundgebühr, dem so genannten Grundpreis, ab.

Hat man einen relativ hohen Grundverbrauch, ist es zumeist ratsam, einen Tarif mit einer hohen Grundgebühr in Kombination mit einem niedrigen Preis pro Kilowattstunde zu wählen. Kommt tatsächlich ein Anbieterwechsel in Frage, sollte man sich genügend Zeit nehmen, die verschiedenen Offerten miteinander zu vergleichen, um sich den günstigsten Betreiber für die persönlichen Belange auszuwählen. Doch nicht nur mit einem Anbieter- oder Tarifwechsel kann man bares Geld sparen. Nimmt man sich die wichtigsten Energiespar-Tipps zu Herzen, muss man sich nicht mehr über zu hohe Stromrechnungen ärgern und kann das ersparte Geld in andere Anschaffungen investieren. Beispielsweise sollte man bei einer Neuanschaffung von Geräten auf ihre Energieeffizienz achten. Bei allen großen Geräten ist der Energiebedarf in verschiedenen Energieverbrauchsklassen angegeben, die in puncto Strombedarf eine wichtige Rolle spielen. Besonders effiziente Geräte sind beispielsweise an Merkmalen wie dem Blauen Engel, dem EU-Umweltzeichen oder dem TCO-Prüfzeichen erkennbar.

Zusätzlich gelten Energiesparlampen als ebenso stromsparend wie Laptops. Laptops benötigen 70 Prozent weniger Energie als Computer. Zudem sollte man im Berufs- sowie im Privatleben auf einen Bildschirmschoner verzichten, da dieser ebenfalls mehr Energie verbraucht als ein PC im Ruhezustand. Begibt man sich dann noch auf die Jagd nach Stromräubern, kann man die Haushaltskasse klingeln lassen. Stromräuber sind Geräte im Standby-Betrieb, die auch in Zeiten, in denen sie nicht benötigt werden, angeschaltet sind – Fernsehgeräte oder auch DVD-Player gehören häufig dieser Riege an und sollten bei Nichtbenutzung konsequent abgeschaltet werden. Lädt man seine Waschmaschine bei den Waschgängen immer randvoll und positioniert seine Kühl- und Gefriergeräte in ungeheizten Räumen, kann man der nächsten Stromrechnung mit Freude entgegen schauen.

Bildquelle: adrileb/ flickr.com

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