März 8th, 2013 at 18:17 by admin

Die Zeiten der Jahrtausendwende, als in jedem Monat gleich mehrere Startup Unternehmen an die Börse gingen und die Beschaffung von Risikokapital oft das geringste Problem der jungen Firmen im Internet war, sind lange vorbei. Doch auch heute gibt es für Gründer mit guten Ideen und klaren Plänen Möglichkeiten einer soliden Finanzierung ihres Projekts.

Mit klaren Konzepten überzeugen

Das Wichtigste für künftige Unternehmer ist neben einer überzeugenden Geschäftsidee ein fundierter Businessplan. Denn potentielle Geldgeber müssen davon überzeugt werden, dass das geplante Projekt in absehbarer Zeit eine ansprechende Rendite abwirft. Sind diese Hausaufgaben erledigt, geht es darum, die richtigen Ansprechpartner für das eigene Projekt zu finden. Wer sich beispielsweise im Bereich der Biotechnologie oder mit neuen Verfahren im Bereich der Kunststofftechnik selbständig machen will, ist gut beraten, sein Projekt zum Beispiel bei der BASF Venture Capital vorzustellen, welche vornehmlich in diesen Bereichen investiert. Im Falle einer Kooperation wird dann meist eine Minderheitsbeteiligung vereinbart, für welche von Seiten der BASF Venture-Capital weitere Geldgeber hinzu gezogen werden.

MIC AG und Project A

Eine weitere mögliche Venture Capital Firma für Gründer ist die in München beheimatete MIC AG, die zur Firmengruppe von Carsten Maschmeyer gehört.  Dieser Firma geht es weniger um die reine Beschaffung von Risikokapital als vielmehr die aktive Begleitung des Entwicklungsprozesses eines jungen Unternehmens ab der Ideenfindungsphase bis hin zu Etablierung auf dem Markt. Hierfür steht nicht nur ein eigenes Team zur Verfügung, welches die wichtigsten relevanten Felder abdeckt, sondern es besteht auch ein breit aufgestelltes internationales Netzwerk zur Mithilfe bei der optimalen Ausrichtung und Positionierung der neuen Firma. Eine ähnliche Philosophie verfolgt Project A in Berlin. Auch diesem Risikokapitalgeber geht es vor allem darum, neue Firmen im Bereich Internet und Technologie auf dem Weg zur Marktreife aktiv zu begleiten.

Eine gute Idee noch besser umsetzen

Während bis in das Jahr 2000 hinein Risikokapital häufig nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet wurde, bedarf es heute von Seiten der Jungunternehmer deutlich größerer Anstrengungen, um Geldgeber für die eigene Unternehmung zu gewinnen. Dies hat allerdings den entscheidenden Vorteil, dass die Projekte von Anfang an auf ihre Tauglichkeit geprüft und von den Kapitalgebern aktiv bei der Entwicklung zur Marktreife begleitet werden.

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