Dezember 27th, 2011 at 13:08 by Pfennig-Kobold

Wenn man auf die nötigen Tipps und Tricks achtet, kann man mit der Wahl des geeigneten Girokontos in jedem Jahr einige hundert Euro sparen. Allerdings sollte man hierbei auf einige Aspekte Acht geben, die bei der Suche nach dem maßgeschneiderten Girokonto eine wichtige Rolle spielen. Die Höhe der monatlichen Geldeingänge kann ebenso maßgeblich sein wie die Anzahl von Buchungen sowie der durchschnittliche Kontostand. Lässt man sich auf ein Gespräch mit dem Kundenberater ein, sollte es nicht schwer fallen, ein Konto zu finden, mit dem man nicht nur Geld sparen, sondern vielleicht sogar noch etwas dazu verdienen kann.

Beispielsweise ist ein Girokonto mit einer Guthabensverzinsung empfehlenswert, wenn die Summe des Inhabers im Regelfall ein Plus verzeichnen kann. Auf diese Weise kann man einige Euros mehr pro Jahr sein Eigen nennen, sollte jedoch vor Abschluss darauf achten, ob der Zinssatz nicht an eine bestimmte Guthabenhöhe gebunden ist. Schließlich stellen einige Anbieter die Bedingung, dass sich auf dem entsprechenden Konto stets ein zinsloses Mindestguthaben befinden muss. Während einige Konten mit dieser Guthabenverzinsung begeistern, empfehlen sich auch Tagesgeldkonten als eine durchaus lukrative Alternative. Denn ein Tageskonto verfügt häufig über eine bessere Verzinsung unter der Voraussetzung, dass man sein Depot stetig beobachten muss. Diese Form des Sparens ist mit einem erhöhten Aufwand verbunden, für den sich die Banken aber gut bezahlen lassen, da sie mit den Beträgen der Tagesgeldkonten zuverlässiger kalkulieren können.

Bei einem Konto ohne jegliche Führungsgebühren müssen die Inhaber keinen Cent zahlen, um eine große Bandbreite an Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können. Allerdings lohnt sich auch in diesem Fall ein Vergleich vor Vertragsabschluss, da bei einigen Anbietern nur ein bestimmter Satz gebührenfrei ist. Direktbanken erhalten durch ihre nicht vorhandenen Kontoführungsgebühren gute Bewertungen – aus diesem Grunde kann es sich durchaus positiv auf den Geldbeutel auswirken, wenn man ein Angebot der Konkurrenz der eigenen Hausbank vorlegt und das Gespräch mit dem Kundenberater sucht.

Hinsichtlich der Automatengebühren sind Banken mittlerweile verpflichtet, anfallende Gebühren für die Nutzung eines Fremdautomaten anzuzeigen. Möchte man die entsprechenden Gebühren nicht bezahlen, kann man den Vorgang immer noch stoppen und auch somit einige Euros sparen. Entscheidet man sich für eine Bank, deren Geldautomaten weit verzweigt zur Verfügung stehen, ist die Notwendigkeit für eventuell anfallende Automatenbenutzungsgebühren wesentlich geringer.

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