März 21st, 2012 at 11:24 by Pfennig-Kobold

Gerade als Selbstständiger ist man vielen Faktoren ausgeliefert. Aus allem Handeln kann einem nun der Strick gedreht werden. Und dabei sind die Kosten meist noch selbst zu tragen. So kann es vorkommen, dass nach einigen Diskrepanzen der finanzielle Ruin bevorsteht. Ärgerlich ist dieser Sachverhalt, wenn er gar nicht direkt von der eigenen Schuld getragen wird, sondern am Scheitern von Mittelsfirmen oder Drittpersonen hängt. Deshalb ist es günstig, als Selbstständiger viele Möglichkeiten zu bedenken, bei denen man sich absichern kann und vielleicht auch sollte. Nach gutem Überlegen sollte dieser Griff in den Geldbeutel auch mit vollster Überzeugung geschehen, da der Geldeinsatz nach einer eingeforderten Verbindlichkeit meist viel höher ist. Und zur Freude aller Selbstständigen haben sich die Versicherungen auch auf diese Situation eingestellt und verlocken mit so manchem Angebot, den Freischaffenden an sich zu binden.

Der erste Einstieg in die Sparsamkeit bezüglich der Versicherungen wird durch die Betriebshaftpflichtversicherung getätigt. Hierbei ist der Selbstständige bei allen Forderungen von Besuchern auf dem Betriebsgelände oder in der Firma abgesichert. Sparen kann er hierbei, wenn er die privaten Haftpflichtanteile mit einbezieht. So entfällt automatisch eine weitere Privathaftpflichtversicherung. Durch eine Aufschlüsselung des privaten sowie beruflichen Anteils wird dann auch die steuerliche Absetzbarkeit in keinem Fall gefährdet.

Ein weiterer Meilenstein des Versicherungskonzeptes ist die Krankenversicherung. Meist sind in diesem Fall die privaten Krankenkassen mit ihren Angeboten hinsichtlich des monatlichen Beitrages und der integrierten Sonderleistungen zu empfehlen. Aber hierfür sollten unverbindliche Angebote eingeholt werden. Ein Versuch der Kopplung mit einer Krankentagegeldversicherung sollte hier unbedingt erfragt werden. Der nächste Anstoß des Versicherungsgedankens gilt der Altersvorsorge. In den verschiedenen Systemen lassen sich die Beitragszahlungen steuerlich absetzen. Zudem sollten die Selbstständigen an eine Berufsunfähigkeitsversicherung denken. Denn es kann leicht geschehen, dass die Voraussetzungen für die Ausarbeitung des Berufes nicht mehr gegeben sind und die ausfallenden Einnahmen abgesichert werden müssen. Dabei lassen sich die monatlichen Einzahlungen mit einem frühen Eintritt in die Versicherung nach unten rechnen. Generell gilt die Regel – je schneller, desto günstiger. Da viele Anbieter bei einem frühen Eintritt und einer langen Bindung an die Versicherung Sonderangebote macht und die Monatsbeiträge sehr individuell berechnet, kann man mit offenen Augen so manche Ersparnis erringen, die man für seine Selbstständigkeit investieren kann.

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