Oktober 13th, 2010 by admin

Im Internet, Fernsehen und anderen Medien werben Versicherungen für den „rundum Schutz“ oder für die Versicherung „die nur das Beste“ für den Kunden will. Wenn man sich dann informiert welche Arten von Versicherungen angeboten werden wird man von einer unglaublichen Menge überwältigt. Verständlich das sich ein jeder fragt: Welche Versicherungen brauche ich eigentlich? Reicht es bei langfristigen Versicherungen nicht sogar manchmal völlig aus, ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto zu eröffnen und von den jeweiligen Tageszinsen oder Festgeldzinsen dem zu profitieren?
In jedem Fall macht es auch einen großen Unterschied, in welcher Phase des Lebens man sich befindet. So brauchen Schüler, Auszubildende oder Berufstätige jeweils unterschiedliche Versicherungen und sollten diese neben üblichen Geldanlagen auch abschließen. Dieser Artikel gibt eine kleine Übersicht welche Versicherungen tatsächlich notwendig sind damit Sie nicht plötzlich ohne Schutz dastehen.

Studenten und Auszubildende:

Wenn möglich kann sich ein jeder Student oder Azubi über seine Eltern versichern lassen. Die notwendigen Policen sind diese: Berufsunfähigkeitsversicherung, private Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung und Auslandsreiseversicherung. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig um nicht nach einem Unfall völlig ohne Einkommen zu sein und für jeden der seinen Lebensunterhalt durch seine Arbeitskraft verdient ratsam. Die Haftpflichtversicherung ist die wohl bekannteste und auch eine der wichtigsten, sie schützt bei sämtlichen Sachschäden und Personenschäden. Krankenversichert ist jeder Student bis er 25 Jahre alt ist über seine Eltern, wenn alle Bedingungen erfüllt werden. Auszubildende müssen eine eigene Krankenversicherung abschließen.

Berufstätige:
Wenn Sie bereits im Arbeitsleben sind, sind folgende Versicherungen essentiell: Eine Privathaftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Gesetzliche oder auch private Krankenversicherung, Unfallversicherung, Auslandsreisekrankenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherung und die Hausratversicherung. Wichtig sind vor allem die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Unfallversicherung, da diese das Arbeitsleben absichern. Die Hausratversicherung ist wichtig um den gesamten Hausstand vor zum Beispiel Feuerschäden zu schützen.

Familien:

Familien brauchen eine größere Anzahl an Versicherungen, da diese auch die Kinder betreffen. So sind diese Policen sehr wichtig: Auslandsreisekrankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Hausratversicherung, Risikolebensversicherung Unfallversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Private Krankenzusatzversicherung, Krankenhauszusatzversicherung, Rechtsschutzversicherung und eine Pflegezusatzversicherung. So haften Eltern auch für ihre Kinder und müssen diese ebenfalls krankenversichern, so kommt eine große aber notwendige Anzahl an Versicherungen zusammen.

Für Senioren:

Ab dem fünfzigsten Lebensjahr kann sich vieles ändern. So rückt die Rente näher und der Mensch wird älter. Dies macht weitere Versicherungen notwendig: Unfallversicherung, Sterbegeldversicherung Krankenhauszusatzversicherung und eine Risikolebensversicherung. Diese sichern Sie bei längeren Aufenthalten im Krankenhaus ab und die Sterbegeldversicherung ist beispielsweise vorgesehen um Dinge wie das Begräbnis zu regeln.

Oktober 5th, 2010 by admin

Die Bundesbank will die deutschen Euroscheine nicht nur bei der Bundesdruckerei, sondern auch im Ausland drucken lassen. Hiergegen hatte die Bundesdruckerei protestiert und nun verloren. Sie hatte sich an das Bundeskartellamt gewandt um gegen die Vergabe der Druckaufträge für die deutschen Euroscheine im Ausland vorzugehen. Doch das Bundeskartellamt stellte nun klar, dass die Ausschreibung der Bundesbank rechtmäßig war und die Aufträge für den Druck der Scheine nicht automatisch an die Bundesbank gehen müssen.

Die Bundesdruckerei, die zwischenzeitlich privatisiert war und inzwischen wieder dem Staat gehört, hatte alle DM-Scheine gedruckt und erhielt bis zum Jahr 2008 auch alle Aufträge für den Druck der deutschen Euroscheine. Von den 312 Millionen Euro Umsatz, die die Druckerei im Jahr 2009 erwirtschaftete, entfielen 58 Millionen auf den Druck von Banknoten. Doch in diesem Jahr gehen die Bundesdrucker leer aus, denn der Auftrag wurde europaweit ausgeschrieben und die Mitbewerber aus dem europäischen Ausland haben sich durchgesetzt. In Druckereien in den Niederlanden und Frankreich wird ein Großteil der deutschen Euroscheine in diesem Jahr gedruckt. Einen kleinen Auftrag bekam Giesecke & Devrient, ein Unternehmen aus München. Die Gewerkschaften schätzen, dass nur 20% des Auftragsvolumens in Deutschland verbleiben.

Zwei Wochen lang kann die Bundesdruckerei Berufung gegen die Entscheidung des Bundeskartellamtes einlegen. Nach eigenen Angaben prüft die Bundesdruckerei vorerst das weitere Vorgehen. Giesecke & Devrient sieht im Vorgehen der Bundesbank eine Benachteiligung der deutschen Banknotendrucker, da es sich um einen deutschen Alleingang handelt und die europäischen Mitbewerber so einen Vorteil bekämen. Die Öffnung des Marktes für das europäische Ausland wäre nach Angaben von Verdi erst im Jahr 2012 notwendig gewesen.