September 10th, 2010 by admin

Das Pfandflaschensammeln hat sich in den letzten Monaten definitiv zu einer Art Volkssport gemausert und wird deutschlandweit als lukrativer Nebenverdienst angesehen und betrifft dabei nicht nur mehr die Großstädte alleine. Mittlerweile sammeln auch nicht nur Obdachlose; man kann junge und alte Menschen, Frauen wie Männer und sogar Kinder dabei beobachten, wie diese Mülleimer und Papierkörbe an Bahnhöfen, direkt in der U-Bahn, in Parks oder bei Fußballstadien durchforsten, um diese dann in mitgebrachten Tüten, Rucksäcken oder sogar Einkaufswagen zu verstauen. Nach Aussage einiger Sammler kann man damit an guten Tagen schon mal mit zwischen 20 und 40 Euro rechnen.

Die Motive für das Pfandflaschensammeln variieren dabei genauso stark wie die sammelnden Menschen selbst. Die einen machen es, um dem Enkel etwas nettes kaufen zu können. Die anderen wollen sich damit eigentlich nur Zigaretten oder Alkohol finanzieren.

Interessant zu beobachten ist dann auch die Flaschenabgabe in den lokalen Supermärkten. Der Otto Normalbürger schämt sich ja schon sichtlich bei der Abgabe seiner kleinen, gesammelten Menge an Pfandflaschen und blickt sich bei jeder Flasche, die im Pfandflaschenautomaten verschwindet, verstohlen und nervös um. Wie das wohl die „professionellen“ Pfandflaschensammler fertig bringen, die dazu noch zusätzlich die bösen Blicke der anderen kassieren? Eine große Portion Mut ist auf jeden Fall unerlässlich.

Summa summarum bestimmt der Anblick von suchenden Pfandflaschensammlern definitiv unseren Alltag. Aber wirft dies ein gutes Bild auf unser Land? Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, denn zum einen zeigt sich damit die wahre Armut Deutschlands, aber zum anderen bringt diese Tatsache auch einen Nutzen und keinen offensichtlichen Schaden. Prinzipiell ist es eine legale Art und Weise nebenher zusätzlich Geld zu verdienen. Dies könnte doch ebenso auf kriminellen Wegen geschehen. Und hinzu kommt noch, dass die Sammler – gewollt oder ungewollt – die Umwelt zum Beispiel durch das säubern der Grünflächen schützen.

September 8th, 2010 by admin

Es ist ein Trugschluss, wenn behauptet wird, dass Versicherungen nur eine zusätzliche Aufwendung in einem Haushalt sind. Klar muss man jeden Monat das Geld für die zu zahlenden Beiträge aufbringen, aber spätestens bei einem Schadensfall merkt man, dass sich dieser Aufwand durchaus rechnet.

Nehmen wir als Beispiel einmal die zusätzlichen Möglichkeiten bei der Krankenversicherung her. Eine Zahnversicherung als optionales Extra zur Krankenversicherung ist für einen Menschen unter 60 Jahren schon ab knapp sechs Euro pro Monat zu bekommen. Je nach Vertrag sind bei dieser Zusatz-Krankenversicherung bis zu 750 Euro pro Schadensfall zu bekommen. Dort werden bei einigen Policen sogar noch einmal anteilig die Prozente aufgeschlagen, die man sich durch die Teilnahme an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen erarbeiten konnte. Bei einem 50-prozentigen Zahnbonus in der Krankenversicherung sind also pro Schadensfall maximal 1.125 Euro möglich. Also macht ein einziger voll ausgelasteter Schadensfall die Beiträge für die Zahnpolice als Ergänzung der Krankenversicherung für mehr als 187 Monate, also rund 15,5 Jahre aus. Angesichts dieser Zahlen soll mal noch jemand behaupten, dass sich die Zahnversicherung nicht rechnen würde.

Bei der Haftpflicht gestaltet sich die Sachlage ähnlich. Die private Haftpflicht für einen kompletten Haushalt mit Kindern kostet je nach Anbieter um die zwanzig Euro pro Monat. Hat man nur einmal vergessen, die Waschmaschine gut zu beaufsichtigen und es entsteht ein Wasserschaden, von dem darunter liegende Wohnbereiche betroffen sind, dann erreichen die Schadenssummen schnell mehrere Tausend Euro, weil ja nicht nur für die Trocknung des Gemäuers gesorgt werden muss, sondern man auch für die Renovierung und den Ersatz der geschädigten Einrichtung des Untermieters aufkommen muss. Die Haftpflicht würde in einem solchen Fall einstehen, wenn einem keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Schon ein Schaden von 2.000 Euro macht die Beiträge zur Haftpflicht von mehr als acht Jahren aus. Und diese Summe ist für einen Wasserschaden noch sehr niedrig angesetzt, wie die Statistiken der Haftpflicht Versicherer zu berichten wissen. Ratsam ist immer ein haftpflichtversicherung preisvergleich

Noch deutlicher zeigt sich die Rentabilität bei der Rechtsschutzversicherung. Hat man seinen Vertragspartner bei der Rechtsschutzversicherung gut ausgewählt, kann man vom ersten Tag an die telefonische anwaltliche Erstberatung in Anspruch nehmen. Und das bei einigen Rechtsgebieten schon für weniger als drei Euro pro Monat. Eine Beratung beim Anwalt vor Ort schlägt ohne Rechtsschutzversicherung mit mindestens 50 Euro zu Buche. Vor allem das Verkehrsrecht sollte in der Rechtsschutzversicherung enthalten sein. Und das gilt nicht nur für motorisierte Verkehrsteilnehmer, denn auch als Fußgänger und Radfahrer kann man schnell in einen Unfall verwickelt werden und in die Lage kommen, seine berechtigten Forderungen gerichtlich geltend machen zu müssen.