Mai 15th, 2008 by admin

Seit einiger Zeit stolpere ich in vielen Zeitungsartikeln im Wirtschaftsteil der Tageszeitungen oder in Anmoderationen von TV-Wirtschaftsmagazinen über den Satz: “Die Krise ist bei den Verbrauchern noch nicht angekommen.” Das heißt, die Banken wirtschaften weltweit am Rande der Zahlungsunfähigkeit und können keine noch so wichtigen Kredite mehr vergeben, die öffentlichen Haushalte der meisten Wirtschaftsnationen sind so überschuldet wie nie zuvor, nur die Bevölkerung lebt weiterhin in Saus und Braus.

Neueste Statistiken sagen, dass die Spareinlagen der Verbraucher in Deutschland in ihrer Summe höher seien als jemals zuvor. Außerdem legen die Deutschen prozentual mehr von ihrem Netto-Einkommen zurück als in der Vergangenheit üblich. Ich finde, man sollte sich von diesen Statistiken nicht täuschen lassen. Denn wenn man schon von angeblich typischen Verhaltensweisen einer ganzen Nation spricht, dann muss man auch festhalten, dass die Deutschen für ihre konstanten Gewohnheiten bekannt sind. Hat ein Haushalt beschlossen, Monat für Monat 100 Euro auf die hohe Kante zu legen, dann ergibt das bei einem Netto-Einkommen von 1500 Euro etwa 6,7% Sparquote. Auch heute in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlt die Familie immer noch jeden Monat 100 Euro aufs Sparbuch ein. Durch Gehalts- und Zulagenkürzungen und eine höhere Abgabenlast ist das Nettoeinkommen des Haushalts jedoch auf sagen wir 1250 Euro geschrumpft. Die üblichen 100 Euro Rücklagen erhöhen nun automatisch die Sparquote auf glatte 8% des Netto-Einkommens. Hier zeigt sich einmal mehr, mit welcher großen Vorsicht man alle Meldungen, die uns heute in den Medien um die Ohren gehauen werden, bewerten sollte. Die meisten Nachrichten beruhen auf Statistiken, die jeweils neu veröffentlicht werden. Diese Zahlenberechnungen sind mathematisch gesehen sicherlich korrekt, doch die Interpretation der Zahlen und die Schlagzeilen, die darauf entstehen, wird auch von professionellen Fachjournalisten oft sehr leichtfertig vorgenommen.

Außerdem sollte sich jeder gut überlegen, ob Sparen in dieser Form, also das Einzahlen von Rücklagen auf ein Sparbuch, wirklich eine so gute Idee ist. Natürlich ist es verständlich, dass die Leute in Zeiten, in denen sie überhaupt noch Einkommen haben, möglichst viel davon aufsparen möchten für noch härtere Zeiten, in denen das Geld auch für Privatpersonen knapp wird. Doch eine aufkommende Inflation frisst nichts schneller als Sparguthaben.

Mai 2nd, 2008 by admin

Also, E-Banking ist ja so eine Sache. Ich hab das mal im Internet gefunden.
Es gibt ja fünf Arten von E-Banking. Das Online-Banking, E-Banking per Datenträger, das Telefonbanking und halt SB-Banking, sowie Bezahlung per Karte.

Online-Banking heißt, dass man von seiner Bank eine TAN-Liste oder auch einen TAN-Generator zugeschickt bekommt. Das ist so ein kleiner Computer, in den man seine Bankkarte hineinsteckt, damit man eine TAN-Nummer bekommen kann. Dann kann man von seinem PC aus Überweisungen machen, Kontoauszüge ziehen und seinen Kontostand überwachen.
Und es gibt den Datenträgeraustausch. Dabei werden Überweisungen und Lastschriften zum Beispiel auf CD-Rom oder Diskette gespeichert.
Dann gibt es noch Telefonbanking. Da wird das gleiche wie beim Online-Banking gemacht, nur werden dabei Daten durch das Telefon an ein Call-Center seiner Bank oder an Sprachcomputer durchgegeben.
SB-Banking ist natürlich mal gerade bei seiner Bank reinschauen und da an den Automaten seine Sachen erledigen.
Und Kartengestütztes Bezahlen ist Bezahlen mit einer Scheckkarte, Kreditkarte oder Geldkarte. Dann muss man wenigstens kein Bargeld mit sich herumschleppen.

Damit die Banken wissen, dass man auch die Person ist, der das Konto gehört, gibt es noch verschiedene Arten, sich sozusagen auszuweisen. Die TAN selber ist eine Art.

Beim Datenträgeraustausch gibt es einen “Datenträger-Begleitzettel”, womit man sich identifiziert. Dann gibt es Chipkarten, Legitimations-IDs oder auch einer Schlüsseldiskette.

Mal sehen,was ich als nächstes ausprobieren werde.
Ich rate nur jedem,einmal alles auszuprobieren.