August 28th, 2007 by admin

Bei Schließung von Unternehmen oder bei Fusionen von Konzernen reagiert die Börse in der Regel schonungslos. Hier sind Kurseinbrüche die Regel. Diese ziehen normalerweise als Kettenreaktion eine ganze Wechselwirkung von Kursschwankungen nach sich, welche dann wiederum auf andere Finanzmärkte übergreifen.

Fusionen und Schließungen sind also nicht nur im Hinblick auf das Kartellgesetz eher als problematisch zu betrachten, sondern sollten vor allem im Hinblick auf die Kursgewinne der Aktionäre und die damit verbundene Finanzsituation des eigenen Konzerns von der Führungsspitze sehr gut überlegt und vor allem so weit wie möglich berechnet werden.

Fatale Folgen haben aber vor allem Schließungen – aus welchen Gründen auch immer – bei denen die Anleger um ihr eingebrachtes bzw. angelegtes Guthaben fürchten. Fusionen werden in dieser Hinsicht noch eher akzeptiert, führen aber auch in der Regel zu Schwankungen, deren Ergebnis und Ausgang oftmals nur schlecht kalkulierbar ist.